28.06.2024

Eigentlich sollte es doch heute nicht regnen

Wo liegt der höchste Berg Frankens? Unterfranken ist hier mit dem Kreuzberg (928 Meter) gar nicht schlecht im Rennen. Mittelfranken ist mit dem Hesselberg (689 m) weit abgeschlagen - aber immerhin kann man hier mit dem Motorrad bis fast ganz hoch fahren. Die Spitzenposition nimmt aber das Fichtelgebirge in Oberfranken ein, mit dem 1051 Meter hohen Schneeberg.
Warum ich das erzähle? Nun, ich war noch nie im Fichtelgebirge (außer mal durchgefahren) - und heute sollte es endlich so weit sein. 
Problem: Es sind knapp 200 Kilometer einfach, wenn man die schönen Landstraßen der Fränkischen Schweiz nutzt. Kurz gesagt: Wir haben es nicht ganz geschafft. Nahe Bayreuth erwischten uns die Gewitterwolken, und die Gipfel des schon nahen Berglands waren vor lauter Regen kaum noch zu sehen. Also kehrten wir um und fuhren durch das wunderschöne Wiesenttal wieder nach Hause. Der höchste Berg Frankens muss also noch ein wenig auf uns warten.

09.06.2024

Süße Tradition

Ihr kennt das ja schon: Wasserkuppe, Waffeln essen. Und wenn das "Kind" (15 Jahre, 1,80 m, 65 kg) langsam zu groß wird zum Mitfahren, dann bekommt eben die Gemahlin die leckere Schokowaffel. War eine schöne Tour bei Sonnenschein (leider ein paar Grad zu wenig), und die Vollsperrung der B27 südlich von Bad Brückenau hätte nun auch nicht sein müssen. Aber die Waffel auf der Wasserkuppe, die muss sein.

11.05.2024

Für die gute Sache

Motorradfahren für einen guten Zweck - das fand ich immer irgendwie gezwungen und wichtigtuerisch. Aber das ist natürlich nur meine typische übermäßig kritische Grundhaltung. Denn was kann an einem guten Zweck schon schlecht sein? 
So wie beim Fellows Ride. Hier geht es darum, Vorsorge und Behandlung von Depressionen zu verbessern und Suiziden vorzubeugen. Das ist zweifellos eine gute und wichtige Initiative. Das Mittel, das die entsprechende Aufmerksamkeit und Teilnahme erzeugen soll, sind gemeinsame Motorradtouren.
Auf dem Fellows Ride in Würzburg waren wir heute dabei. Ein beeindruckendes Erlebnis: Über 200 Motorradfahrer kamen und fuhren hier zusammen. Ich bin ja noch nie in so einer großen Gruppe gefahren, und natürlich macht das, fahrdynamisch betrachtet, wenig Spaß. Trotzdem war schon sehr cool, polizeilich abgesichert über jede rote Ampel fahren zu dürfen und 1,5 Stunden lang nicht ein einziges Mal zu stoppen. 
Überrascht war ich auch von den positiven Reaktionen der Unbeteiligten. Kein Autofahrer schien übermäßig genervt zu sein, obwohl wir teilweise heftigen Stau verursachten. Und in den Dörfern winkten uns die Menschen begeistert zu, obwohl Motorradfahrer dort sonst eher nicht so beliebt sind. War ein guter Tag. 

27.04.2024

See-Fahrt

Heute war einer dieser Tage, die am besten nie enden sollten. Der Frühling ist endlich da, die Natur grünt und blüht wie irre. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Duftschwaden ziehen in die Nase und verwirren die Sinne, die warme Luft lässt die Kälte der vergangenen Tage fast surreal erscheinen. Die kleine KTM trug mich heute zum Ellertshäuser See, dem größten See in Unterfranken. Der war in den letzten Jahren eine riesige Schlammwüste, ist jetzt aber endlich wieder gefüllt und sieht einfach wunderschön aus. Das passte zu diesem perfekten Nachmittag. 

15.04.2024

Frühlings Farben

Motorradsaison Nummer 36 hat begonnen! Die kleine Tour gestern war die dritte in diesem Jahr. Mit der KTM war ich letztens auch schon mal unterwegs und habe es euch verschwiegen. Großes Sorry! Aber so viel Erwähnenswertes ist ja bislang nicht passiert: Einzige Ausnahme: Die Bonnie hat gestern die Marke von 10.000 Kilometern überschritten. Glückwunsch!

10.03.2024

Zahlenspiele

Kleine Überraschung gestern beim Anklemmen der Batterie bei der Bonnie: Der Kilometerzähler stand nicht bei knapp über 9.000, wie im letzten Post geschrieben, sondern bei exakt 9.800. Da habe ich also nicht nur euch 800 Kilometer unterschlagen, sondern konnte mich auch selbst nicht mehr an sie erinnern. Tja, das Alter - bin jetzt immerhin auch schon 50!
Mittlerweile sind außerdem auch schon wieder knapp 100 Kilometer hinzugekommen, heute, auf der ersten kleinen Tour des Jahres. War noch ein bisschen kalt, aber eine Schwalbe haben wir immerhin gesehen. Eine macht zwar noch keinen - ihr wisst Bescheid. Aber er wird kommen. 

27.12.2023

Schöne runde Zahlen

 Mit einer kleinen Runde durchs Taubertal endete die Motorradsaison 2023 für mich. Wer genau hinschaut, der sieht, dass Motorrad und Fotospot nicht ganz zufällig genau die gleichen sind wie bei der ersten Tour im Februar. Mit den gut 120 Kilometern von heute sprang der Kilometerzähler der KTM über die 4.000er Marke, genau genommen auf 4.007. Auch die Triumph schaffte es knapp über eine schöne runde Zahl und steht (wenn ich mich recht erinnere, die Batterie ist nämlich schon abgeklemmt) bei 9.004.

Nicht zu vergesssen die Enfield, denn auch sie hat in diesem Jahr noch ein paar Kilometer gesammelt. Aktuell steht sie, tadaa, auch knapp über 9.000, nämlich bei 9.010.

Das macht folgende Fahrleistungen in diesem Jahr:

KTM: 4.007

Triumph: 1.192

Royal Enfield: 396

Zusammen ergeben sich für die Saison 2023 damit 5.595 Kilometer. Und alle haben Spaß gemacht. Was das neue Jahr an Fahrleistung und Erlebnissen bringen wird, kann ich noch nicht absehen. Bei unserem jüngsten Bruder hat sich nämlich Nachwuchs eingestellt - nein, diemal nicht im Fuhrpark. Und so dürfte die Brüdertour wohl deutlich kürzer ausfallen als in den letzten Jahren. Andererseits hat die Ehefrau mehrfach geäußert, dass sie sich wieder einmal eine richtige, mehrtägige Motorradtour vorstellen kann. Das freut mich natürlich ganz besonders, denn so ist nächstes Jahr vielleicht sogar ein echter Motorradurlaub möglich - ein Traum! Ich werde berichten!